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Die erste
urkundliche Erwähnung findet Emsdorf am 23. Juli 1295. An diesem
Tag erscheint der Ort "Emsdorf" in den Urkunden des
Klosters Haina, welches hier Güter bzw. Grundbesitz erwirbt
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| Emsdorfer
Wahrzeichen - Bild im Dorfgemeinschaftshaus |
Mittelpunkt
Emsdorfs - Barocke Kirche |
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Emsdorf liegt im östlichen
Teil des Landkreises Marburg-Biedenkopf (Hessen) am Rande des
Burgwaldes zwischen dem Wohratal, der Wasserscheide und dem
Kellerwald bzw. im Süden dem Amöneburger Becken. Das Dorf liegt
ca. 290 m NN hoch auf einer gegen Nordwest der Gemarkung sich
erhebenden Anhöhe.
Das heutige Emsdorf basiert auf der Existenz dreier Ortschaften:
Elmsdorf, Wickersdorf und Willersdorf.
Die Entwicklung der Gemarkung hängt eng mit der geschichtlichen
Anbindung des Dorfes an das Mainzerische Gebiet zusammen. Insoweit
stellten die Gemeindegrenzen des katholischen Emsdorf gleichzeitig
hoheitliche Grenzen zwischen dem Erzstift Mainz und der
Landgrafschaft Hessen-Kassel dar. Neben konfessionellen
Auseinandersetzungen im 16. Jahrhundert waren vor allem Überschneidungen
landgräflicher und mainzerischer Rechte und Ansprüche sowie
unterschiedliche Eigentumsverhältnisse innerhalb des gleichen
Ortes für ständige Grenzstreitigkeiten verantwortlich. Bis zum
Jahre 1803 gehörte Emsdorf zum Erzbistum Mainz.
Ausschnitt aus:
Emsdorf - aus der Geschichte unseres Dorfes 1295 - 1995,
herausgegeben 1995 anlässlich der 700Jahrfeier
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